Erwerb einer Liegenschaft

Der Bau oder der Kauf eines Eigenheims ist für viele Menschen die grösste Investition ihres Lebens. Dieser Schritt setzt eine um­sichtige und weitblickende Planung voraus. 




In der Regel müssen Sie rund 20% der Anlagekosten bzw. des Kaufpreises als Eigen­kapital einbringen. Unter Umständen kann dieser Betrag durch zusätzliche Sicherhei­ten gesenkt werden. Pen­sionskassenguthaben und Ihr Guthaben aus der gebundenen privaten Vorsorge (Säule 3a) können für die Finanzierung von selbst genutztem Wohneigentum verwenden werden. Den grössten Teil der jährlich anfallenden Kosten für ein Eigenheim machen die Hypo­thekarzinsen und die Amortisationszahlungen aus. Durch die Tilgung der Hypothek gleichen Sie die Altersentwertung aus und schaffen zugleich Reserven für künftige Renovationen oder Aus­- und Umbauten. Zusätzlich zu den Hypothekarkosten fallen Neben-­ und Unterhaltskosten an. Deren Höhe hängt vom Alter der Immobilie ab und beträgt rund 0.5% bis 1% des Kaufpreises bzw. der Anlagekosten. Bilden Sie deshalb regelmässig finanzielle Rücklagen für Renovationsarbeiten und den Ersatz von Maschinen und Apparaten. 


Achten Sie darauf, dass sich die Kosten auch langfristig in einem finanziell tragbaren Rahmen bewegen. Die Hypothekar­zinsen, die Amortisationsraten sowie die Unterhalts­- und Nebenkosten sollten nicht mehr als einen Drittel Ihres Bruttoeinkom­mens ausmachen. Dabei ist zu bedenken, dass sich der Hypothekarzins nach den jeweiligen Marktzinsen richtet und demzu­folge steigen und sinken kann. Um die Tragbarkeit der jährlichen Kosten für Ihr Eigenheim gewährleisten zu können, sollten Sie deshalb über ein entsprechendes 
Einkommen verfügen.


Wenn Sie den Erwerb eines Eigenheims ins Auge fassen, loht es sich, möglichst früh mit unseren Experten ein erstes Gespräch zu vereinbaren. Sie haben so einen Anhaltspunkt, wie hoch der maximal verträgliche Kaufpreis liegen kann und wie sich die voraussichtlichen Kosten für Hypothekarzins, Nebenkosten und Amortisation präsentieren werden.