Anlagefehler vermeiden

Anlagefehler bei der Geldanlage kosten Rendite. Wer die wichtigsten Fallstricke kennt, kann seine Erfolgschancen deutlich verbessern. Zu den häufigsten und wohl unnötigsten Anlagefehlern gehört die ungenügende Diversifikation des Portfolios.  




Diversifikation

Lediglich Aktien von drei verschiedenen Unternehmen im Portfolio zu halten ist riskant, denn seit der Entwicklung der modernen Portfoliotheorie wissen wir, dass eine breite Streuung der Anlagen über alle wichtigen Anlageklassen eine erhebliche Reduktion des Portfoliorisikos mit sich bringt, bei gleichbleibender Rendite.


Selbstüberschätzung

70 Prozent der Autofahrer sind der Meinung, dass sie überdurchschnittlich gut Auto fahren. Ähnlich überschätzen auch Anleger oftmals ihre Fähigkeit, die richtigen Titel auszuwählen. Anleger neigen dazu, ihr Portfolio viel zu oft umzuschichten, was mit hohen Kosten verbunden ist.


Verlustaversion

Verluste schmerzen mehr, als Gewinne Freude bereiten. Dies führt dazu, dass Anleger tendenziell Verluste um jeden Preis aussitzen wollen. Sie halten Aktieninvestments zu lange und hoffen stets, dass die Verluste irgendwann wieder aufgeholt werden können.


Emotionen und Herdentrieb

Häufig lassen sich Anleger bei Anlageentscheidungen von ihren Gefühlen leiten. Sie lassen sich von der Stimmung der Masse anstecken und handeln vielfach prozyklisch, sie kaufen also bei steigenden Kursen und verkaufen bei fallenden Kursen. Diese und ähnliche, klassische Anlagefehler passieren Anlegern immer wieder.