Steuerliche Optimierung

Bei frühzeitiger Planung eröffnen sich sowohl vor als auch nach der Pensionierung Sparmöglichkeiten bei den Steuern. Als Folge einer gezielten Planung besteht die Möglichkeit, dass die Steuerbelastung nach der Pensionierung niedriger ausfällt als während der Zeit der Erwerbstätigkeit. Beachten Sie dabei die Tatsache, dass
die Vermögenssteuer im Vergleich zur Einkommenssteuer bescheidener ausfällt. Im Vorteil ist, wer das Kapital entsprechend einsetzen kann.

 



Überprüfen Sie, ob sich ein freiwilliger Einkauf in die Pensionskasse lohnt. Staffeln Sie einen möglicherweise grösseren Einkauf in die Pensionskasse. So können Sie eine Steuerersparnis über mehrere Jahre verteilen. Der Ausbau der 3. Säule ist ebenfalls steuerlich begünstigt. Sie können die freiwilligen Einzahlungen auf das Vorsorgekonto der Säule 3a bis zum gesetzlich festgelegten Maximalbetrag vom steuerbaren Erwerbseinkommen abziehen. Zudem kann beim Bezug des Kapitals eine Staffelung Steuervorteile bringen. Eröffnen Sie nach Möglichkeit mehr als ein Konto der Säule 3a, denn es muss jeweils das ganze Kapital pro Konto bezogen werden.

Langfristig kann es sich lohnen, die Hypothek zumindest teilweise stehen zu lassen. Denn eine Reduktion der Hypothek senkt zwar einerseits die Wohnkosten. Auf der anderen eite steigen jedoch die Einkommenssteuern, da weniger Hypothekarzinsen vom steuerbaren Einkommen abziehbar sind und der Eigenmietwert unverändert bleibt. Aus steuerlicher Sicht sollte die Hypothek deshalb höchstens so weit abbezahlt werden, dass die Hypothekarzinsen zusammen mit dem Abzug für die Unterhaltskosten der Liegenschaft nicht tiefer sind als der Eigenmietwert. Im Zusammenhang mit Ihrem Eigenheim können sich, beispielsweise bei werterhaltenden Investitionen, attraktive Steuervorteile ergeben.