Liegenschaft

Investition ist nicht gleich Investition. Den Unterschied und deren Sparpotential definieren die Steuerbehörden. Werterhaltend und damit steuerabzugsberechtigt sind Aufwendungen, die dem Unterhalt der Liegenschaft dienen. So zum Beispiel der Fassadenneuanstrich, die Sanitärreparatur in Küche oder Bad und der Baumschnitt durch den Gärtner. Auch dazu gehören die Prämien der Gebäudeversicherung. Interessant sind werterhaltende Investitionen für den Besitzer deshalb, weil er sein Eigenheim pflegen und gleichzeitig von Steuereinsparungen profitieren kann.




Wird eine Liegenschaft durch Umbauten dauerhaft attraktiver – beispielsweise durch den Anbau eines Wintergartens oder das neu gewonnene Dachzimmer im ehemaligen Estrich – spricht man von wertvermehrenden Investitionen. Sie sind gute Geldanlagen und steigern den Wiederverkaufswert des Eigenheims. Doch erhöht sich mit ihnen nicht nur der Wohngenuss, sondern unter Umständen auch der Eigenmietwert der Liegenschaft und damit verbunden die Steuerbelastung des Besitzers. Eine Ausnahme sind Investitionen, die dem Energiesparen und Umweltschutz dienen. Sie sind alle ohne Unterscheidung steuerabzugsberechtigt


Planen Sie die Investitionen in Ihr Eigenheim. Stehen keine oder kleine werterhaltende Unterhaltsarbeiten an, profitieren Sie bei der Wahl des Pauschalsteuerabzugs. Er beträgt 20 Prozent des Eigenmietwerts. Übertreffen die geplanten Ausgaben Ihren Pauschalbetrag massiv, zahlt sich die Deklaration der tatsächlichen Kosten aus.